Der Verein engagiert sich in der Aufklärung, Beratung und Präventionsarbeit, um Jugendliche frühzeitig für die Risiken von Sucht zu sensibilisieren und sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken.
Das European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction erschütterte Erfurt 2018 mit einer Spitzenposition beim Crystal Meth Konsum unter den europäischen Großstädten.
Daraufhin haben sich mit der Gründung des SuPEr e.V. (Suchtprävention-Erfurt) Menschen zusammengefunden, die in unterschiedlichen Berufswelten mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Sie tragen mit ihren professionellen Erkenntnissen zu unserer primären Präventionsarbeit bei. Unser Team setzt sich aus Lehrern, Wissenschaftlern, Medizinern, Suchtexperten, Sozialarbeitern, Jugendrichtern, Staatsanwälten, Polizisten, Anwälten u.a. zusammen.
Viel erschütternder war die Erkenntnis, dass es erhebliche Cannabis- und Crystal Meth-Vorkommnisse an unseren Erfurter Schulen gab.
Suchtprävention sollte früh ansetzen und auf Aufklärung und Selbstbewusstsein setzen als auch auf die Stärkung von Kompetenzen. Ein unterstützendes Umfeld aus Familie, Schule und Freundeskreis hilft, riskantes Verhalten zu vermeiden und gesunde Entscheidungen zu fördern.
Die Grundlagen für Süchte werden bereits im Kindes- und Jugendalter gelegt. Die Wissenschaft spricht in diesem Zusammenhang gerne, vom biopsychosozialen Umfeld, das entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung einer Sucht hat.
steht für das jugendliche, noch nicht ausgereifte Gehirn, das im Fall von Drogenkonsum dauerhaften Schaden nehmen kann und damit eine Prädisposition für Sucht produziert.
steht für die jugendliche Psyche, die von Ablösung vom Elternhaus und der Zuwendung zu Gleichaltrigen, der sogenannten Peer Group, geprägt ist. In der Pubertätsphase bewegt sich das Selbstwertgefühl noch auf unsicherem Terrain: Mutproben in der Peer Group, Identitätsfindung, Entwicklung eines persönlichen Wertesystems. Neugier und sich Ausprobieren bestimmten den Entwicklungsweg.
steht für die schon erwähnte Peer Group, die dazu einlädt, sich auf Neues einzulassen im Sinne von „Chill doch mal!“ oder „Mach dich mal locker!
Aus diesen Gründen muss Suchtprävention früh ansetzen mit Aufklärung, Stärkung des Selbstbewusstseins und Selbstwertgefühls sowie Förderung von Lebenskompetenzen
Der steigende Konsum bei Kindern und Jugendlichen spornt uns an, uns zum Wohl der jungen Generation zu engagieren. Unseren gesellschaftlichen Beitrag leisten wir mit Aufklärung, Präventionsprojekten und Unterstützung.
Über Ihr persönliches Engagement würden wir uns freuen, ob durch eine Spende, ihre Mitgliedschaft oder aber auch ihr proaktives Engagement. Wir wäre es mit ihrer Unterstützung als pädagogischer Begleiter in unserem zentralen Projekt Revolution Train 2026?
Empfänger:SuPEr e.V.,
Sparkasse Mittelthüringen
IBAN: DE46 8205 1000 0163 1098 50
BIC: HELADEF 1WEM
1098 50
Für die Spendenbescheinigung benötigen wir Ihre persönlichen Angaben: Name, Vorname, bzw. Organisation, Adresse, Datum der Überweisung. Bitte senden an: info@suchtpraevention-erfurt.de
Gerne können Sie Ihr Interesse bei uns Mitglied zu werden über unsere Mailadresse zum Ausdruck bringen: info@suchtpraevention-erfurt.de.
Bitte teilen Sie uns auf diesem Wege Ihren Namen, Vornamen, Adresse und Telefonnummer mit. Wir setzen uns dann unmittelbar mit Ihnen in Verbindung.
Vorstandsvorsitzende
„Unsere Jugend hat ein Recht darauf, ihre Zukunft im positiven Sinne zu denken, Orientierung zu finden, ihre Persönlichkeit zu entwickeln, um selbstbestimmt zu leben. Wir sind verpflichtet, ihnen die entsprechenden Rahmenbedingungen für ihre Orientierung zu bieten.“
Stellvertretender Vorsitzender
„Meine Motivation im SuPEr e.V. ist es, Jugendlichen Verantwortungsbewusstsein für die Gestaltung ihres Lebens entlang ihrer Talente zu vermitteln.“
Staatsanwalt
„Ich engagiere mich im Super e.V., weil ich während meiner langen beruflichen Laufbahn als Staatsanwalt vielen Menschen begegnet bin, die aus eigener Kraft der Verelendungsspirale durch Drogenmissbrauch nicht mehr entkommen konnten. Ich möchte insbesondere auch junge Menschen über die Gefahren aufklären und mit ihnen über die Gründe für suchtaffines Verhalten und speziell Drogenkonsum ins Gespräch kommen .“
Schatzmeisterin
„In meinem unmittelbaren Umfeld konnte ich die Folgen von Süchten hautnah erleben. Ein Grund für mich, junge Menschen frühzeitig genug auf der Wissens- als auch Emotionsebene aufzuklären.“
Schriftführerin
„Als Polizistin bin ich sehr häufig in Kontakt mit Menschen, die Opfer ihrer Süchte geworden sind. Ich will einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Jugend Handlungskompetenzen erwerben kann, um sich selbst ein erfülltes Leben zu gestalten.“
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